Avocadojahre
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Aus der Pfalz nach Ecuador – Drei Jahre ein neues LebenEinmal das Leben komplett auf den Kopf stellen. Mit Familie tausende Kilometer von zu Hause entfernt. Unser Autor Holger Kellmeyer ist mit Familie, Sack und Pack für drei Jahre aus der Pfalz nach Ecuador gegangen.
Bis zu den Sommerferien 2025 unterrichtete er Deutsch, Philosophie und Ethik an einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz. Jetzt ist er unter der Äquatorsonne Südamerikas als Lehrer an einer deutschen Auslandsschule in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Wie fühlt es sich an, neu anzufangen – mit Schulkindern, in einem völlig anderen Kulturkreis zwischen Anden, Amazonas und Pazifik? Von den Erlebnissen zwischen Lerneifer und Sprachbarrieren, zwischen Tropenregen und neuen Routinen erzählt er regelmäßig in diesem Blog. In der ZIRKEL-Druckausgabe blickt er zudem für unsere Leserinnen und Leser immer auf die letzten drei Monate zurück.
Wer Holger Kellmeyer auf Instagram folgen will: @holgerjjf - hier gibt es einiges an Bildern und Videos auf seinem Weg nach Südamerika
Alte Traditionen - neue Wege
02.08.2025
Manchmal läuft das Leben in sehr merkwürdigen Bahnen. Wir hatten uns gerade dazu entschieden, das große Abenteuer Ecuador zu wagen, als in der Post eine bemerkenswerte Zeitschrift auftauchte. Als Lehrer habe ich den "FLUTER" abonniert, eine kostenlose Zeitschrift der Bundeszentrale für politische Bildung. Jede Ausgabe verschreibt sich einem anderen gesellschaftlich..» Weiterlesen...
Das leidige Thema: Behördengänge
30.07.2025
Nachdem ich meine Geschichte der letzten Monate zu Ende erzählt hatte, kommentierte mein Freund Dominik: "Es ist einfach so: Wenn du in Deutschland auf einem Amt etwas möchtest, was nicht ins Schema-F fällt, dann hast du gelitten!" Daraufhin imitierte er die Stimme eines gelangweilten Beamten: "Wie, sie möchten nicht wie..» Weiterlesen...
Fernweh
25.07.2025
Der charismatische Bilbo Beutlin aus J.R.R. Tolkiens Heldenepos "Der Herr der Ringe" hat sein Leben lang seinen Neffen Frodo von seinen abenteuerlichen Reisen vorgeschwärmt. Am eindringlichsten aber warnte der alternde Abenteurer ihn davor, einen Schritt vor die Haustür zu setzen. Denn dann betrete man unweigerlich eine Straße. Sobald man dieser..» Weiterlesen...
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22.07.2025
Jetzt gab es dann auch die ersten Tränen. Meine Schwiegermutter organisierte uns eine wunderschöne Überraschung. Ein Abschiedsfest mit vielen Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern. Plötzlich waren alle da und umarmten uns, drückten uns fest und beteuerten, wie sehr sie sich für uns freuten und uns beneideten. Andere Familienmitglieder haben wir in den letzten..» Weiterlesen...
Zwischen Kofferchaos und Vorfreude
18.07.2025
Noch stehen wir mittendrin - in unserem Haus an der Südlichen Weinstraße, zwischen den Bücherregalen, die mich vorwurfsvoll ansehen, weil es vom Gewicht her unmöglich ist, sie mitzunehmen, und einem stetig wachsenden Haufen an Sachen, die unbedingt mitmüssen. Draußen riecht es nach Sommerregen und nach Abschied. Und trotzdem liegt da was..» Weiterlesen...
Reaktionen (1)
07.07.2025
Zu Studentenzeiten schrieb ich eine kurze Geschichte, die mit den Worten begann "Es gibt zwei Arten von Menschen". Noch nie im Leben ist mir für eine derart harmlose Formulierung so sehr der Kopf gewaschen worden, wie diesmal, als ich die Erzählung einem meiner bis heute besten Freunden zum Lesen vorlegte...» Weiterlesen...
